Innerhalb dieses hier beschriebenen neuen Dienstleistungssektors steht nun vor allem eines im Vordergrund: das Wissen und die Fähigkeiten der Mitarbeiter sollen in Bezug auf die an sie gestellten Aufgaben sichergestellt werden. Auch an dieser Stelle ist ein Kompetenzmanagement notwendig. Dieses beginnt im einfachsten Fall bei der Dokumentation der Trainer-Skills (Wer kann welche Trainings halten?) und endet bei einem auf das Stellenprofil abgestimmten Trainingsangebot für den jeweiligen Mitarbeiter.
Der gesamte Weiterbildungsprozess wird nun aus Unternehmenssicht vom Ende beginnend beurteilt. Diese Beurteilung betrifft nicht nur die Anzahl der Lerner, die Anzahl der Maßnahmen oder die durchschnittliche Zufriedenheit der Teilnehmer. Vorwiegend geht es darum, die mit den durchgeführten Maßnahmen beabsichtigten Ziele in Form von Kennzahlen nachvollziehbar zu überprüfen. Hierzu gehören neben der Teilnehmerzufriedenheit und den Lernerfolgskontrollen natürlich auch Unternehmenskennzahlen, die den Erfolg dokumentieren können.
Im Folgenden finden Sie einige beispielhafte Fragen, mit deren Beantwortung Sie den Wertbeitrag von Trainings-Maßnahmen darstellen können:
Wer diese – und ähnliche – Fragen regelmäßig und für jede Trainingsserie beantwortet und in einer Tabelle speichert, kann den Wertbeitrag einzelner Maßnahmen sowie Unterschiede in der Qualität und der Auswirkung darstellen und somit fundiert nachweisen.
Auch wenn dies nicht mit ganz so exakten Zahlen und Daten wie im klassischen Controlling möglich ist, bietet es dennoch genügend Aussagekraft über den Wertbeitrag von Weiterbildung. Erst wenn genau dieser Wertbeitrag gemessen und dargestellt wird, können Nutzen und Aufwand für andere Weiterbildungsmethoden sowie Medien sinnvoll erfasst werden. Erst damit ist es möglich, die Weiterbildung optimal an die Unternehmensbedarfe anzupassen.
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