Wink Anleitung

Das eigene Design

Für eine gute Lernsequenz ist nicht nur die reine Inhaltsdarstellung von Bedeutung. Ihre Lerner müssen immer wissen, was sie auf der aktuellen Seite tun können, wo sie sich gerade befinden und wie sie vor, zurück, an den Anfang oder das Ende der Lernsequenz springen können.

Hierzu benötigen Sie ein ansprechendes Design, welches durch ein einheitliches Erscheinungsbild die Orientierung und Bedienung vereinfacht. Dafür benötigen Sie folgendes:

  1. Eine Titel- oder Orientierungsleiste durch die ersichtlich wird, an welcher Stelle der Lernsequenz man sich gerade befindet.
  2. Eine große Darstellungsfläche, die sich meist in Text-, Präsentations- und Interaktionsbereich teilt.
  3. Einen Navigationsbereich zum Bewegen/ Springen innerhalb der Lernsequenz.

Üblicherweise wird diese Dreiteilung von oben nach unten vorgenommen.

 

Oft existiert auch die Variante, den Text rechts oder links neben den Präsentationsbereich zu platzieren.

 

Eine andere Variante, die sich nach und nach besonders bei Simulationen durchsetzt, ist die des „bildschirmfüllenden Präsentationsbereichs. Hier existiert dann ein markanter Textbereich (in Wink z.B. in gelb), der nicht durch die gleichbleibende Position im Bildbereich, sondern durch das gleichbleibende Aussehen hervorsticht. Für die Lerner kann das Herumspringen der Erläuterungen gewöhnungsbedürftig sein, jedoch stehen die Erklärungen so immer direkt an der Stelle, an die sie sinngemäß hinpassen.

Generell ist jedoch eher zu empfehlen, den Textbereichen eine gleichbleibende Position zu geben, damit die Lerner schnell ein Gefühl dafür bekommen, wo sich was befindet.

Vorlagen in Wink


Ganz egal welche der vorgestellten Varianten Sie verwenden, Wink wird Sie dabei unterstützen, diese als Vorlage abzulegen und für all Ihre Lernsequenzen schnell wiederzufinden. Dafür können Sie fol1gende Vorlage-Elemente über die Menü-Option „Projekt -> Vorlage verwenden“ speichern und wieder in ein neues Projekt laden.

 

Wichtig ist immer, dass Sie in Ihrem Autorenleitfaden eine bestimmte Bildschirmauflösung für Ihre Projekte festlegen, da die Positionierung der Vorlagen-Elemente darauf aufbaut. Je nach Anwendungsgebiet sollten Sie Standard-Bildschirmauflösungen wählen. Beispielsweise 800x600 Pixel (wenn Sie von normalen Nutzern ausgehen) oder 1024x768 Pixel (wenn Sie damit rechnen, dass die Lerninhalte auch auf Beamern gezeigt werden). Falls Sie Ihre Lerninhalte für bestimmte Power-User oder für Anwendungen, die sowieso nur mit höheren Bildschirmauflösungen funktionieren (z.B. Grafik-/ CAD-Programme, umfangreiche CRM-Systeme etc.), erstellen, dann können Sie die Bildschirmauflösung dementsprechend hochsetzen.

Ihr eigenes Design als Hintergrund-Vorlage


Damit Sie den von Ihnen gewählten Bildschirmaufbau als Vorlage verwenden können, benötigen Sie ein einfaches Grafik- oder Bildbearbeitungsprogramm. Erstellen Sie sich ein Hintergrundbild, welches die wichtigsten Designs enthält (Rahmenfarbe, definierter Bereich für Titel-, Präsentations- und Bildfläche sowie für die Navigation) und binden Sie dieses über die Menü-Option „Projekt -> Hintergrund wählen“ in Ihr aktuelles Projekt mit ein.

Erstellen Sie am besten auch gleich die passenden Navigations-Buttons (vor & zurück) dazu und speichern Sie diese ebenfalls als Datei über die oben genannte Option ab. Die Buttons können Sie dann über das „Bild“-Symbol in der Werkzeugleiste auswählen.

Nun können Sie ein Textfeld einfügen. Klicken Sie hierfür auf „Eigenschaften“ und wählen dort entweder ein passendes Textfeld aus oder erstellen Sie sich selbst in Wink eine neue Form und Farbe.
Als Ergebnis erhalten Sie nach kürzester Zeit einen Gesamtrahmen, durch den Ihre Lerninhalte unverwechselbar werden.

 

Sogar Ihre Textfelder können Sie sich individuell gestalten. Klicken sie hierfür auf das entsprechende Textfeld und wählen dann in der Autorenwerkzeugleiste das Symbol der Sprechblase für „Eigenschaften“. In dem erscheinenden Auswahlfeld für Textfelder können Sie sich ein Ihnen gefallendes Beispiel heraussuchen. Legen Sie mit der Option „Kopie erstellen“ eine Kopie an und klicken Sie dann auf „Bearbeiten“. Nun erscheint ein Auswahlmenü, in dem Sie jedes einzelne Objekt (z.B. Linie, Kurve, Polygon oder Textfeld) ändern, ergänzen oder anpassen können.

Wählen Sie zum Ändern oben rechts in der Auswahlliste die gewünschte Form aus, oder erstellen Sie über die Symbolleiste selbst neue Formen. Jede vorhandene Form können Sie in ihrer Struktur ändern, bspw. bei Polygonen die Punkte bearbeiten. Die jeweiligen Farben der Flächen und Linien Ihrer Form können Sie rechts unten im Auswahlmenü bestimmen.

 

Wie Sie sehen, ist die Bedienung im ersten Moment ein Wenig umständlich. Jedoch lohnt es sich, da das Ergebnis ein individuelles Textfeld-Layout ist, welches Ihre Lernsequenzen einzigartig auszeichnet.

Wenn gewünscht, ist sogar der Cursor veränderbar. Klicken Sie hierzu in Ihren Autorenwerkzeugen in der Liste zunächst auf das Symbol des Cursors und dann auf „Eigenschaften“. Sie sehen dann ein Cursor-Auswahlmenü, in dem Sie entweder den Standard-Cursor wählen, oder selbst erstellte Cursor importieren können.

 

Flash-Preloader oder Steuer-Elemente ändern

Sie haben sogar die Möglichkeit, die Preloader-Seite von Wink sowie die Flash-Kontrollen an Ihre individuellen Wünsche anzupassen. Gehen Sie hierzu in „Projekte -> Einstellungen“ und klicken neben der Preloader- oder Steuerleiste auf „Wählen“. In dem nun erscheinenden Fenster können Sie das Hintergrundbild aus Bilddateien importieren und entsprechend zu einem neuen Gesamtbild zusammensetzen. Bei der Preloader-Ansicht ist das sehr einfach, da Sie nur ein Hintergrundbild importieren und danach nur noch ein paar wenige Einstellungen in dem Fenster vornehmen müssen.

 

Etwas mehr Aufwand ist dies bei der Steuerleiste, da Sie hier sehr viele Einzelbilder erstellen müssen. Hier geht es in erster Linie darum, die von Ihnen erstellten Bilder wie ein Puzzle wieder zu einem sinnvollen Gesamtbild zusammenzufügen.

 

Nun ist auch schon alles zum Thema „eigenes Design“ erklärt. Von jetzt an können Sie in jeder Software-Präsentation und Lernsequenz Ihr eigenes Design als Rahmen verwenden und jeder Software in der Präsentation Ihre ganz persönliche Note geben.


 
 

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